
Acrylglas : vom Rohstoff zum Fenster
Die Herstellung von synthetischem Acrylglas obliegt dem Unternehmen Delta Glass, einer hundertprozentigen Tochter von Polyplastic, mit Sitz in Tholen. Der Grundstoff mit der chemischen Bezeichnung Methylmethacrylate (MMA) wird dort in Platten gegossen. Acrylglas besticht durch eine exzellente Durchsichtigkeit und ist eine gleichwertige Alternative zu normalem Glas.
Das Ausgangsmaterial ist ein flüssiges Erdölerzeugnis mit Namen Monomer. Diese Flüssigkeit wird in einer Glasform in einem Hochleistungsofen gehärtet. Während dieses Prozesses verschwinden aus dem Werkstoff alle Spannungen. Es entsteht eine biegsame, vollkommen glatte Acrylglasplatte mit hoher Lichtdurchlässigkeit, die bei Polyplastic den Markennamen "Roxite" hat.
Um aus diesen Acrylglas-Platten Fenster zu fertigen, müssen sie erneut erhitzt und mit einem Spezialwerkzeug in die gewünschte Form gebracht werden. Die gesamte Produktion unterliegt strengsten Qualitätskontrollen. Jedes Polyplastic-Fenster entspricht der Pkw-Norm für Kunststoffverglasung. Das hauseigene Gießverfahren garantiert größtmögliche optische Qualität, höchste Bruchfestigkeit und außergewöhnliche Stabilität.
Zur finalen Herstellung von Doppelfenstern wird ein sorgfältig zusammengestellter Kleber verwendet, der die Innen- und Außenscheiben zu einem dauerhaften Ganzen verbindet. Das gesamte Fenstersystem inklusive der Zubehörteile wie Aus- und Feststeller, Aluminium-Scharnierleiste, Dichtungsgummis etc. ergibt zusammen eine homogene Komplettverglasung.






.jpg)
.jpg)
.jpg)